hilker + partner | architekten ingenieure
25

Platz 1 für den Realisierungswettbewerb „Neubau des Pfarrheim St. Antonius von Padua“

Wir freuen uns über den 1. Platz im Realisierungswettbewerb  “Neubau Pfarrheim St. Antonius von Padua” in Wickede (Ruhr)!

Gemeinsam mit dem Braunschweiger Büro O.M. Architekten BDA sowie den Landschaftsarchitekten chora blau aus Hannover haben wir zum wiederholten Male erfolgreich zusammengearbeitet und uns gegen vier andere starke Mitbewerber durchgesetzt.

Unter der Überschrift Offenheit, Kommunikation und Integration- das Pfarrheim als Vermittler, wurde der neue Komplex in Symbiose zu den bereits vorhandenen Gebäuden (Kirche, Pfarrhaus und Vikarie) entwickelt. So wird das neue Pfarrheim nicht nur städtebaulich und topographisch mit den Bauten verknüpft, sondern fügt zudem soziale Aktivitäten der Pfarrgemeinde an einem Standort zusammen und ergänzt die bestehenden Funktionen.

 

 

Beurteilung durch das Preisgericht                                                                       

Der Entwurf stellt städtebaulich, funktional und gestalterisch eine sehr gute Lösung dar. Dadurch, dass Raumkanten der Kirche, der Vikarie und des Pfarrhauses  aufgenommen werden, bildet sich ein städtebauliches Ensemble.

Zwischen Kirche und Pfarrheim entsteht ein gut proportionierter Platz, der ausreichend Raum schafft für Veranstaltungen wie Messen und Feste. Zwei Großbäume können problemlos erhalten werden.  Der Eingangsbereich mit Foyer zur Friedhofstraße  liegt an einer guten Stelle. Die großzügig ver­glasten Versammlungsräume ermöglichen die Verzahnung zwischen Außen- und Innenraum. Sie sollten in der Breite allerdings noch vergrößert werden.

Die Nebenräume an der Ostseite sind funktional richtig angeordnet. Das Behinderten-WC benötigt einen Zugang von innen. Die Länge des Flures könnte durch eine 90°-Drehung des Konferenzraumes verkürzt werden. Der Bereich des Flures und Konferenzbereich im südlichen Gebäudeteil sollte grundsätzlich noch einmal überdacht werden.

Der Jugendbereich ist sinnvoll im Untergeschoss angeordnet. Der große Versammlungsraum ori­entiert sich zur Vikarie, während die weiteren Räume sich überwiegend Richtung Osten orientie­ren. Die Verbindung zum Erdgeschoss erfolgt über die zentrale Treppe.

Zur Vikarie schlägt der Verfasser für die Jugendlichen einen intimeren Gartenhof vor, was vom Preisgericht positiv bewertet wird. Die Freitreppe stellt eine gute Verbindung zum Pfarrplatz dar. Zum Gemeindeplatz wäre es wünschenswert, einen größeren überdachten Bereich zu schaffen.

Insgesamt überzeugt der Entwurf in seiner Grundkonfiguration, seiner architektonischen  Gestalt und beim Umgang mit der Topographie.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie in unserer Projektbeschreibung sowie  in den beigefügten Zeitungsartikeln:

 

Soester-Anzeiger: Neues Pfarrheim übernimmt eine „Vermittler“-Funktion (22.08.16)

Soester-Anzeiger: Mit kleinen Zusatzwünschen (23.08.16)

 

 

24

Wir stellen vor: Marieme Diene

  • Geboren 1985 in Dakar / Senegal
  • Aufgewachsen in Bonn
  • 2005 Allgemeine Hochschulreife erworben
  • 2006- 2009 Bachelor Studium in Detmold  + 2008-2009 Auslandsemester in  Belo Horizonte -Brasilien
  • 2009-2010 Praktikum und freie Mitarbeit im Bereich Innenarchitektur in Hamburg
  • 2010-Master Studium in Mainz + Auslandssemester in  Porto -Portugal
  • 2013-2016 Angestellte als Planerin im Bereich Messebau / dann Angestellte als Planerin im Bereich Retail Design
  • 2016 SHG Menden.
  • Hobbys: Reisen, Kochen, Entwerfen
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Portugiesisch etwas Französisch und Serer (senegalesische Sprache)

 

Die Entscheidung für Innenarchitektur

Nach meinem Abitur hatte ich keine konkrete Idee was ich studieren sollte. Als ich mit meinem Bruder sprach und ihm meine Wünsche an einen Beruf schilderte, kam ein sehr deutliches: Das du Innenarchitektin werden solltest, ist mir schon immer bewusst gewesen.“

Ich beschäftigte mich dann intensiv mit dem Berufsbild und erkannte, alles, was ich an Interessen, Hobbys, Sichtweisen und Vorstellungen hatte, traf auf diesen Beruf zu. Deshalb entschied ich mich nach einem vier monatigen Praktikum bei einer Schreinerei für das Studium der Innenarchitektur.

Die Faszination für diesen Beruf

Was mich an diesen Beruf fasziniert, ist dass die Innenarchitektur sehr vielfältig ist.

 

…mehr über Marieme

23

Denkmalschutz in der Praxis

Der Dachreiter auf der Kirche St. Josef in Menden-Lendringsen war nach vielen Jahrzehnten durch Verwitterung und Vogelkot stark beschädigt. In Zusammenhang mit der Turm- und Giebelsanierung des Kirchenschiffs wurden die 9 Erkergiebel des Dachreiters behutsam zurückgebaut und zur Restaurierung in die Werkstatt der Zimmerei Müller aus Soest transportiert. Dort wurden die Erkergiebel nach den Fachregeln des Denkmalschutzes wieder hergestellt.

Im Vordergrund stand möglichst viel alte Substanz zu erhalten. In tagelanger Feinarbeit wurden verfaulte Hölzer und Bauteile ausgeschnitten und passgenau durch neues abgelagertes Eichenholz ersetzt. Auf Holzschutz haben wir gänzlich verzichtet. Wir ging so vor, dass einerseits in Fugen eindringendes Wasser gut ablaufen kann und sich anderseits durch die natürliche Bewitterung eine eigene Schutzschicht auf den neuen Hölzern bildet und sich zudem farblich dem Bestand anpasst.

Alle Bauteile wurden nach Bearbeitung in der Werkstatt wieder zusammengesetzt, erneut auseinander gebaut und schließlich zur endgültigen Montage zur Kirche gebracht.

Wir freuen uns über das gelungene Ergebnis, dass sich nun für viele weitere Jahrzehnte sehen lassen kann.

Denkmalschutz ist nur eine unserer Stärken!

22

Tag der Architektur 2016

Auch wir sind wieder am Tag der Architektur vertreten und stellen unseren Neubau einer Kindertagesstätte vor. Unsere Architektin Linda Gunkel entwarf einen Komplex von 650 m², in dem 4 Gruppen Platz finden. 75 Kinder im Alter von 0-6 Jahren werden dort betreut.

weiterlesen…

20

Badsanierung – ein Betätigungsfeld für Architekten ?

Bäder im modernen Wohnungsbau erhalten immer mehr den Stellenwert von privaten Wellnessbereichen, an die weit über die noch in den 1980er und 90er Jahren hinausgehende Anforderungen gestellt werden.

Aus dieser Motivation heraus wird eine Vielzahl von Privatbädern aus der o.g. Bauzeit grundlegend saniert. Dass dies ein klassisches Betätigungsfeld von Architekten ist, gerät im Zuge schlüsselfertiger Bäderbauer bei den Bauherren leider aus dem Fokus.

Umso mehr freuen wir uns, dass wir in diesem Wettbewerb das Vertrauen der Bauherren zur Umgestaltung ihres Bades erhalten haben.

Nachdem die Kinder aus der Doppelhaushälfte ausgezogen waren, sollte das Bad aus den 1980er Jahren aktuellen Ansprüchen an diesen Raum angepasst werden.

Eine altersgerechte, barrierefreie Gestaltung sollte verknüpft werden mit ausreichendem Stauraum, einer ansprechenden Lichtgestaltung und zeitgemäßen Armaturen und Badgegenständen.

Das beiliegend dokumentierte Ergebnis kann sich, so glauben wir, sehen lassen und konnte zusammen mit den Bauherrn zur vollsten Zufriedenheit in 3 Wochen Bauzeit umgesetzt werden.

DSC08911 DSC08906 DSC08910

 

 

 

19

Auszeichnung

Eine besondere Auszeichnung  für das Architekturbüro Simon Hilker. Eines unserer Herzensprojekte, der Neubau des Firmensitzes von Contura  hat gefallen gefunden in der Redaktion und es wurde eine ausführliche Themenstrecke mit großformatigen Bildern veröffentlicht. Eine klasse Sache, wenn neben der Kundenzufriedenheit unsere Projekte fachliche Wertschätzung erhalten. Hier in der Zeitschrift Architektur Premium. weiterlesen…

18

Zeitgemäße Architektur – auch für den normalen Wohnungsbau ?

Die aktuelle Architektur, die erneut Stilelemente des Bauhauses verwendet, findet immer mehr Anhänger. Das diese Architektursprache jedoch nicht nur etwas für Bauherrn mit großem Budget ist, konnten wir in einem Baugebiet in Werl nachweisen. Für eine junge 4-köpfige Familie wurde hier ein Wohnhaus mit ca. 150 m² Wohnfläche errichtet. weiterlesen…

1 2 3 4 5 6